Vorsorgemappe Landkreis Emmendingen

Information 28 Die Initiative: Ein Zusammenschluss gemeinnütziger Organisationen Unter dem Motto „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ haben sich im Herbst 2013 gemeinnützige Organisationen in Deutschland zu einer übergreifenden Initiative zusammengeschlossen. Aktuell sind es 25 Organisationen: action medeor, Amnesty International, CARE Deutschland, CBM Christoffel-Blindenmission, ChildFund Deutschland, DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe, Deutsche AIDS-Stiftung, Deutsche Alzheimer Gesellschaft, Deutsche Herzstiftung, Deutsche Umwelthilfe, Deutsches Kinderhilfswerk, DKMS, DRF Luftrettung, EuroNatur Stiftung, Handicap International, Heinz Sielmann Stiftung, Johanniter-UnfallHilfe, Max-Planck-Gesellschaft, NABU – Naturschutzbund Deutschland, nph Kinderhilfe Lateinamerika, Right Livelihood, Stiftung Bildung, Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, Stiftung Menschen für Menschen, VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz. Das Prinzip Apfelbaum: Ausdruck einer grundsätzlichen Haltung Mit einem Testament für den guten Zweck die eigenen Werte auch über den Tod hinaus wirken zu lassen und etwas Bleibendes zu schaffen, das immer wieder Früchte trägt – das ist „Das Prinzip Apfelbaum“. Die Initiative möchte „Das Prinzip Apfelbaum“ einer breiten Öffentlichkeit als Ausdruck einer grundsätzlichen Haltung näherbringen. Denn verantwortungsvoll zu leben und die Welt nach den eigenen Werten mitzugestalten, ist für viele Menschen mehr als eine Herzenssache. Es ist ein Grundsatz für das Denken und Handeln zu Lebzeiten, der auch über den Tod hinaus Bestand hat. Das Anliegen: Das Erbe für den guten Zweck bekannt machen Ziel der Gemeinschaftsinitiative ist es, das Erbe für den guten Zweck stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken. Sie möchte die Möglichkeiten der aktiven Testamentsgestaltung zugunsten einer gemeinnützigen Organisation bekannt machen und potenziellen Erblasserinnen und Erblassern Unterstützung bieten. Der Anlass: Große Bereitschaft, Wunsch nach Information, wachsende Akzeptanz In Deutschland wird derzeit so viel Vermögen an die nachfolgende Generation weitergegeben wie nie zuvor: 3,1 Billionen Euro wurden und werden laut Deutschem Institut für Altersvorsorge von 2015 bis 2024 vererbt. Die repräsentative Umfrage „Gemeinnütziges Vererben in Deutschland“ der Gesellschaft für Konsumforschung offenbart zugleich, dass viele Menschen mit ihrem Erbe nicht nur diejenigen versorgen möchten, die ihnen nahestehen: Bereits jede und jeder dritte Deutsche ab 50 Jahren kann sich vorstellen, auch eine gemeinnützige Organisation im Testament zu bedenken. Bei den Kinderlosen sind es sogar mehr als die Hälfte der Befragten. Diejenigen, die sich das gemeinnützige Vererben persönlich vorstellen können, haben zudem ein großes Interesse an Informationen und Beratung. So gab mehr als die Hälfte an, Informationsbedarf zum Thema gemeinnütziges Vererben zu haben. Im Perspektivwechsel, also aus Sicht der Angehörigen und potenziellen Erbinnen und Erben, befürworten laut GfKStudie gut zwei Drittel ein Testament für den guten Zweck.

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